Unsere Liebe macht den Unterschied

Vor zwei Wochen rief mich ein Ehemann und Vater an, der von seiner Frau verlassen wurde.  Er berichtete, dass sie jedes Gespräch mit ihm ablehnt, weil sie sich ihm sprachlich unterlegen fühlt und auch Angst vor eventuellen Aggressionen hat. Die Kinder soll er vorerst nicht sehen, bis das Jugendamt einen Termin dafür vorschlägt. Ich bot ihm an, mit seiner Frau einmal zu telefonieren, was ich dann noch am selben Abend tat. Ich erklärte ihr die Situation ihres Mannes und bot ihr ein Gespräch zu dritt an.

Eine Woche später fand das Treffen statt. Es war sehr bewegend und hoch interessant, was ein Paar in einem „geführten“ Gespräch für Möglichkeiten entdecken kann, in im Gericht nicht entwickelbar sind. Die beiden haben diesen ehrlichen Gedankenaustausch für verständnisvolle Absprachen genutzt. Und so lange sich beide daran halten, braucht es kein Jugendamt und kein Familiengericht.

Menschen können lernen, die Verantwortung wieder in die eigenen Hände zu nehmen und nicht vorschnell Emotionen zu schüren und Kosten zu verursachen. Die beiden leben zwar getrennt, sind aber als liebende Eltern für ihre Kinder da. Ich wünsche der Familie für die Zukunft alles Gute. Und falls Fragen aufkommen, können beide mich anrufen …

Viele Grüße, Roland Arndt

 

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